A.P.A GmbH ist bereit, sich dem Wettbewerb zu stellen.

In Deutschland sind Starter-Webhosting-Pakete unter DM 15 nichts Ungewöhnliches. Doch wie kann eine junge Webhosting-Firma bei diesen Dumping-Preisen florieren?

Laut Andreas Bachmann, Managing Director der A.P.A GmbH ist dies ganz einfach.

„Man muss den besten Kundendienst anbieten. Der deutsche Markt stellt hohe Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, aber wenn man ein für die Kunden zufriedenstellendes Dienstleistungsniveau beibehält, dann lassen sich Erfolge erzielen“.

Seit der Unternehmensgründung im Oktober 1999 konnte Bachmann das Anwachsen des A.P.A.-Kundenstamms auf über 1 000 mitverfolgen, und er rechnet damit, das Geschäft bis zum Jahresende 2002 auf 3 000 oder 4 000 Kunden erweitern zu können.

Kein leichtes Unterfangen auf einem von Mitwettbewerbern wie Strato und Puretec dominierten Markt, gibt Bachmann zu. Zudem haben Wiederverkäufer zu den Niedrigstpreise beigetragen, was sich ebenfalls erschwerend auf die Gewinnung neuer Kunden auswirkt.

„Für viele Erstkäufer ist der Preis am ausschlaggebendsten. Viele Kunden entscheiden sich jedoch wegen schlechter Kundendienstleistungen dafür, den Anbieter zu wechseln. Schnelle Reaktionszeiten und ein hohes Maß an garantierter Betriebszeit sind beim Umzug eines Unternehmen entscheidende Variablen. Das sind die Stärken von A.P.A. Unsere geschulten Kundendienst-Mitarbeiter sind rund um die Uhr – 24X7 – verfügbar, wodurch wir eine sehr geringe Kundenfluktuation verzeichnen“.

„Das Anbieten neuer Dienstleistungen ist ebenfalls ein Schlüsselfaktor für unser Wachstum“, sagt Bachmann. So gewinnen zum Beispiel Angebote wie Video- und Audioband-Streaming bei Kunden an Beliebtheit und in diesem Sinne muss A.P.A. die Kundenbedürfnisse generell ständig vorwegnehmen. Die Bereitstellung des Darwin-Streamer-Servers zur Bandsicherung von Medien mit Linux, Windows, Solaris und FreeBSD hat sich bei den Kunden als erfolgreich erwiesen.

„1999 wollten Kunden HTML-Dateien speichern, aber seit den letzten zwei Jahren fordern die Kunden anspruchsvollere Dienstleistungen. Darum hat sich das Anbieten von Sprachen wie PHP und Perl sowie My SQL-Datenbanken zum Industriestandard entwickelt“, meint Bachmann.

Das Angebot hoher Bandbreiten und Internetverbindungen ist ein weiterer unumgänglicher Faktor für Hosting-Kunden. In diesem Zusammenhang hat A.P.A. ein „gutes Geschäft“ mit ClaraNET gemacht, einem in Großbritannien, Frankreich und Deutschland operierenden Internet-Dienste-Anbieter, dessen Internet-Daten-Zentrum derzeit die Unternehmensserver beherbergt.

In einem Bereich besteht für das Unternehmen noch Expansionsbedarf, und zwar bei dedizierten Hosting-Diensten. Die Einnahmen von A.P.A. setzen sich aus gemeinsam-genutztem Hosting (95 Prozent) und aus dediziertem Hosting (5 Prozent) zusammen. Zur Förderung dieser Bemühungen will Bachmann bessere Hardware-Partnerschaften entwickeln.

Im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit ist auch eine starke Werbekampagne mit Banneranzeigen sowie die Bildung von Partnerschaften mit Internet Magazinen erforderlich, deren Hauptausrichtung IT und Hosting sind“, merkt Bachmann an.